Wer große HDL-Projekte bearbeitet, muss Zusammenhänge schnell erkennen: Welche Deklaration gehört zu einem Signal? Wo wird eine Einheit verwendet? Welche Datei hängt von welcher Bibliothek ab? Die Herstellerlösung Sigasi Visual HDL setzt an dieser Arbeit im Editor an.
Aktuelle Produktlinie
Die aktuelle Linie heißt Sigasi Visual HDL und wird als VS-Code-Erweiterung angeboten. Die Herstellerseite unterscheidet kommerzielle Editionen nach Entwicklungs-, Visualisierungs- und Automatisierungsfunktionen. Frühere Sigasi-Studio- und Eclipse-Angebote werden in den Legacy-Bereichen geführt. Für neue Evaluierungen sollte deshalb die aktuelle Plattform die Ausgangsbasis sein.
Der Projektkontext ist entscheidend
Editorrückmeldungen sind dann nützlich, wenn sie dieselben Quelldateien, Bibliotheken und Sprachstände sehen wie der Build. Legen Sie die Projektdefinition nicht als isolierte Arbeitsplatzkonfiguration an. Prüfen Sie einen frischen Checkout und eine Änderung an einer gemeinsam genutzten Bibliothek.
Ein klar begrenztes Zusammenspiel mit Aldec
Sigasi dokumentiert externe Compiler-Aufgaben, darunter Riviera-PRO. Ein solcher Compilerlauf prüft die Übersetzbarkeit in der Zielumgebung. Ein eigenständiger Simulationslauf mit Testbench, Stimuli und Prüfergebnis bleibt erforderlich. Die Workflow-Seite und die Application Notes zeigen, wie diese Verantwortlichkeiten getrennt bleiben.
Die passende Edition evaluieren
Listen Sie benötigte Arbeitsschritte auf: Quelltextnavigation, grafische Ansichten, UVM-bezogene Analyse oder CLI-Ausführung. Prüfen Sie diese anhand der aktuellen Funktionsmatrix und eines passenden Testprojekts. Eine installierte Komponente bedeutet nicht automatisch, dass deren Nutzung durch die vorhandene Lizenz abgedeckt ist.
EDA Praxis ist ein Fachportal der eVision Systems GmbH und keine offizielle Sigasi-Website. Für eine projektbezogene Auswahl können Sie eine Testlizenz anfragen.